Die Blockflöte ist eine Längsflöte, die zur Gruppe der Holzblasinstrumente gehört. Zur Tonerzeugung enthält ihr Kopf einen hölzernen Block, der nur eine enge Spalte (Kernspalt) frei lässt.

Flöten werden seit prähistorischen Zeiten als Musikinstrumente verwendet; Flöten, die aus dieser Zeit erhalten geblieben sind, bestehen aus hohlen Knochen und weisen bereits Tonlöcher auf. Solche Flöten, bei denen der Ton durch eine Kernspalte erzeugt wird, kommen und kamen in der ganzen Welt in unterschiedlichsten Formen vor.

Bereits im 14. Jahrhundert zählte die Blockflöte zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten. Sie waren zylindrisch gebaut, was einen weichen, obertonarmen Klang ergibt. Daher der Name Flauto dolce.

Im 15. und 16. Jahrhundert findet die Blockflöte große Verbreitung – und wird sehr häufig von Männern gespielt. Blockflöten Consorts sind mit allen Größen von Flöten ausgestattet – bis zum Kontrabaß mit bis zu 2,85 m Länge.

Im 18. Jahrhundert wird die Blockflöte durch die Querflöte verdrängt. Diese kann sich in großen Orchestern besser durchsetzen.

Die Besetzungsbezeichnung „Flöte“ bedeutet bis 1750 automatisch Blockflöte, Traverso wird explizit angegeben. Erst danach kehrt sich dies um. Die Blockflöte verschwindet und wird erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt.

Vor etwa 100 Jahren feierte die Blockflöte ihr comeback. Es gibt außer der „Alten Musik“ auch viele Werke in neuem Stil – auch im Jazz und Pop.

Die verschiedenen Größen der Blockflötenfamilie werden wie bei den Chorstimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass genannt. Höhere Instrumente sind die Sopranino und die Garkleinflöte, tiefere Instrumente sind Großbass und Kontrabass.

UnterrichtsformEinzel- und Gruppenunterricht mit 2-4 Kindern
möglichst bald Aufnahme in ein Ensemble
Einstiegsalterab ca 6 Jahren.
Anschaffungskosten
Leihinstrumente

Lehrkräfte

Michaela Flaig-Neubauer

Pädagogische Ausbildung als Sport- und Gymnastiklehrerin mit Schwerpunkt Rhythmik und Tanz. Berufsbegleitender Lehrgang Blockflöte und Ensembleleitung an der Bundesakademie Trossingen. Musikalische Ausbildung u.a. bei Martin Hermann und Prof. Agnes Dorwarth.


Carolin Daub

Carolin Daub begann mit 16 Jahren als Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hans-Joachim Fuss, wo sie 2019 ihr Hauptfach im Masterstudiengang mit Auszeichnung abschloss. Carolin Daub spielt Konzerte im In- und Ausland und unterrichtet zudem als Gastdozentin an der Freien Hochschule Stuttgart. Als Blockflötenlehrerin sieht sie unter anderem ihre Aufgabe darin, dass die Schüler Freude an der Musik und am Instrument entwickeln und sich selbst mithilfe der Sprache der Musik ausdrücken lernen. Deshalb ist es ihr besonders wichtig, den Unterricht vielfältig und ganzheitlich zu gestalten, bei dem der Schüler im Mittelpunkt steht.


Martina Kröner

Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart in den Fächern Rhythmik und Blockflöte. Ausbildung zur Musik-Kinesiologin, Ausbildung in Brain-Gym, Arbeit mit Atempolaritäten. Mitglied des Ensembles floeten-en-block.